{"id":4072,"date":"2023-12-04T16:08:28","date_gmt":"2023-12-04T15:08:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.isrec.ch\/?page_id=4072"},"modified":"2024-04-30T11:36:06","modified_gmt":"2024-04-30T09:36:06","slug":"professorische-lehrstuehle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.isrec.ch\/de\/die-forschung\/professorische-lehrstuehle\/","title":{"rendered":"Professorische Lehrst\u00fchle"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von der ISREC Stiftung geschaffene Lehrst\u00fchle erm\u00f6glichen es jungen Professoren und Professorinnen, die einer schweizerischen akademischen Institution angeh\u00f6ren, ihre Forschungskarriere in Gang zu bringen.<\/strong><\/p>\n\n\n<p>Die Mittel f\u00fcr diese Lehrst\u00fchle stammen aus dem Verm\u00f6gen der Stiftung. Die ISREC Stiftung \u00fcbernimmt die wissenschaftliche und administrative Aufsicht der Finanzierung und gew\u00e4hrleistet so, dass die bereitgestellten Mittel bestimmungsgem\u00e4ss genutzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n    <div class=\"accordions \">\n                        <div class=\"accordion-item\">\n                    <div class=\"accordion-header\">\n                        <h3>Paternot Lehrstuhl f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Krebsforschung &#8211; Prof. Nicolas Thom\u00e4 (EPFL)<\/h3>\n                    <\/div>\n                    <div class=\"accordion-content\">\n                        <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5191 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/thoma-2-e1708608750235-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/thoma-2-e1708608750235-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/thoma-2-e1708608750235-679x1024.jpg 679w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/thoma-2-e1708608750235-768x1158.jpg 768w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/thoma-2-e1708608750235-1018x1536.jpg 1018w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/thoma-2-e1708608750235-1358x2048.jpg 1358w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/thoma-2-e1708608750235.jpg 1960w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Prof. Nicolas Thom\u00e4<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Prof. Nicolas H. Thom\u00e4, der im September 2023 zum ordentlichen Professor an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Biowissenschaften der EPFL ernannt wurde, kommt vom Friedrich-Miescher-Institut f\u00fcr biomedizinische Forschung in Basel, wo er seit 2006 ein Weltklasse-Forscherteam in struktureller und chemischer Biologie leitete. Nicolas Thom\u00e4 ist Experte f\u00fcr chemische Biologie, R\u00f6ntgenkristallographie und Kryoelektronenmikroskopie. Er nutzt diese hochmodernen Technologien, um grosse Proteinansammlungen zu untersuchen, die an der Entstehung von Krankheiten beim Menschen beteiligt sind. Im Laufe seiner Karriere machte Prof. Thom\u00e4 eine Reihe von bahnbrechenden Entdeckungen im Bereich der molekularen Strukturen und Interaktionen, die f\u00fcr den gezielten Abbau von pathologischen Proteinen wichtig sind. Seine Arbeit ebnet neuen Ans\u00e4tzen im Bereich der Entwicklung von Krebsmedikamenten den Weg. F\u00fcr seine innovative Forschung erhielt Prof. Thom\u00e4 im Jahr 2022 den Otto Naegeli-Preis, eine der renommiertesten Auszeichnungen f\u00fcr medizinische Forschung, die in der Schweiz vergeben werden. Als einer der wenigen Forschenden erhielt er zudem dreimal hintereinander Zusch\u00fcsse vom Europ\u00e4ischen Forschungsrat (2010, 2015 und 2020).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Forschu<\/strong><strong>ng<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Protein-Protein-Interaktionen sind bei allen Entscheidungen \u00fcber das Zellschicksal von Bedeutung. Ver\u00e4nderungen dieser Interaktionen und die Signalvorg\u00e4nge, die sie regulieren, stehen im Mittelpunkt nahezu aller menschlichen Erkrankungen. Eine Reprogrammierung von Protein-Protein-Interaktomen bietet deshalb bedeutende Chancen f\u00fcr therapeutische Eingriffe. Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet des gezielten Proteinabbaus zeigen, dass kleine Molek\u00fcle eine Reprogrammierung von Protein-Protein-Interaktionen effizient induzieren k\u00f6nnen, oftmals indem neue Kontakte erm\u00f6glicht werden. Therapeutisch bedeutsame, durch Proteine bewirkte Zell-Zell-Interaktionen k\u00f6nnen auch mittels synthetischer Biologie oder zellul\u00e4rer Reprogrammierung erzeugt werden, so wie sie bei T-Zell-Therapien angewendet wird. Beide Innovationen sind vielversprechend und haben in kurzer Zeit zu therapeutischen Durchbr\u00fcchen f\u00fcr klinische Anwendungen gef\u00fchrt. Um solche Ans\u00e4tze zu optimieren, braucht es jedoch ein tieferes Verst\u00e4ndnis der Protein-Protein-Schnittstellen und die F\u00e4higkeit, diese umzuprogrammieren oder zu erzeugen. K\u00fcrzlich erzielte Fortschritte in den Bereichen der computergest\u00fctzten Vorhersage von Proteinstrukturen und der Analyse von Protein-Protein-Schnittstellen \u00f6ffnen nun die T\u00fcr f\u00fcr Designer-Therapien, die entweder auf molekularen \u00abKlebstoffen\u00bb oder Designer-Bindungsschnittstellen in rekombinanten, an der Zelloberfl\u00e4che exprimierten Proteinen basieren. Dies ist der von Prof. Nicolas Thom\u00e4 gew\u00e4hlte Ansatz: In Zusammenarbeit mit Chemikern, KI-Spezialisten und medizinischen Experten an der EPFL und dem CHUV wird er modellgest\u00fctztes Proteindesign und neuartige Screening-Methoden anwenden, um Protein-Protein-Interaktionen vorherzusagen und zu modulieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Spezialgebiet von Prof. Thom\u00e4 sind kleine Molek\u00fcle, sogenannte \u00abmolekulare Klebstoffe\u00bb. Dabei handelt es sich um kleine chemische Einheiten, die Interaktionen zwischen zwei Proteinen f\u00f6rdern. In seinem Labor wurden schon etliche molekulare Klebstoffe charakterisiert. Entweder regulieren diese die Proteinstabilit\u00e4t, indem sie das Protein, das sie binden, f\u00fcr eine Ubiquitin-Ligase zug\u00e4nglich machen, oder sie f\u00fchren andere Protein-Protein-Interaktionen herbei, mit anderen Auswirkungen. Die Anwendung dieser Strategie zur Entwicklung von Rezeptor-Ligand-Interaktionen an der Oberfl\u00e4che von T-Zellen oder sonstigen krankheitsrelevanten h\u00e4matopoetischen Zellen k\u00f6nnte neue Wege f\u00fcr die Verbesserung der Krebsimmuntherapie er\u00f6ffnen. Und falls diese Methode erfolgreich ist, k\u00f6nnte sie m\u00f6glicherweise auch bei anderen Krankheiten eingesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Vorhersage und Manipulation von Protein-Protein-Schnittstellen mittels k\u00fcnstlich ver\u00e4nderten T-Zell-Rezeptoren werden mit Prof. Thom\u00e4s Expertise im Bereich der gezielt entworfenen kleinen Molek\u00fclen verbunden. Diese Art der synthetischen Biologie erfordert Hochdurchsatz-Molekularscreening kombiniert mit zellbasierten Untersuchungen, die den sachdienlichen biologischen Kontext und die geeigneten therapeutischen Messwerte f\u00fcr krankheitsrelevante Modelle liefern. Prof. Thom\u00e4 beabsichtigt, die modellbasierte Entwicklung von Proteinen mit Ans\u00e4tzen zu kombinieren, in denen kleine Molek\u00fcle verwendet werden, um Proteininteraktome zu optimieren. So soll der Weg f\u00fcr wirksamere Krebstherapien geebnet werden. Zu den verschiedenen Vorhaben tr\u00e4gt Prof. Thom\u00e4 seine Expertise in Bezug auf Spitzentechnologien wie die kryogene Elektronenmikroskopie, das genetische Screening mit hohem Durchsatz und den rechnergest\u00fctzten Proteinentwurf bei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu den spezifischen Projekten geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Das T-Zell-Engineering von Oberfl\u00e4chenrezeptoren f\u00fcr CAR-T-Zellen<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Die Entwicklung von antik\u00f6rpergetriebenen Technologien f\u00fcr den gezielten Abbau von Oberfl\u00e4chenproteinen (ProTABs)<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Das Anvisieren von onkogenen Transkriptionsfaktoren f\u00fcr deren Abbau mittels molekularer Klebstoffe<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Die Verbesserung der Erkennungsf\u00e4higkeiten von k\u00fcnstlich ver\u00e4nderten Immunzellen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/04\/ISREC_EPFL_cp_Chaire-Paternot_Final_D.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link zur Pressemitteilung<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild: \u00a9KEYSTONE &#8211; Christian Beutler<\/p>\n                    <\/div>\n                <\/div>\n                            <div class=\"accordion-item\">\n                    <div class=\"accordion-header\">\n                        <h3>Lehrstuhl f\u00fcr Immunonkologie &#8211; Prof. Mika\u00ebl Pittet (UNIGE\/AGORA)<\/h3>\n                    <\/div>\n                    <div class=\"accordion-content\">\n                        <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5165 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/MikaelPittetISREC_PhilippePache2021_0177-203x300.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/MikaelPittetISREC_PhilippePache2021_0177-203x300.jpg 203w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/MikaelPittetISREC_PhilippePache2021_0177-692x1024.jpg 692w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/MikaelPittetISREC_PhilippePache2021_0177-768x1136.jpg 768w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/MikaelPittetISREC_PhilippePache2021_0177-1038x1536.jpg 1038w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/MikaelPittetISREC_PhilippePache2021_0177-1384x2048.jpg 1384w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/MikaelPittetISREC_PhilippePache2021_0177-scaled.jpg 1730w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/p>\n<p><strong><u>Prof. Mika\u00ebl Pittet<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Nach seiner Ernennung im April 2019 hat Prof. Mika\u00ebl Pittet im Sp\u00e4tsommer 2020 seine Stelle angetreten. Seine Laboratorien befinden sich im AGORA Krebsforschungszentrum. Er ist der Universit\u00e4t Genf angegliedert und widmet sich der <strong>Krebsimmunit\u00e4t im Kontext<\/strong>.<\/p>\n<p>Seit 2020 geh\u00f6rt er laut dem Ranking des \u00abWeb of Science\u00bb zu den meistzitierten Forschenden der Welt; eine Leistung welche die Bedeutung seiner wissenschaftlichen Arbeit unterstreicht. In seiner Forschung befasst sich Prof. Mika\u00ebl Pittet mit dem Immunsystem. Er will verstehen, wie dieses die Krebsentwicklung kontrolliert und wie es f\u00fcr therapeutische Zwecke eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p>Er hat schon mehr als 120 wissenschaftliche Artikel publiziert, wurde \u00fcber 15\u2019000-mal zitiert und kann einen <em>h<\/em>-Index von circa 60 vorweisen. Seine wachsende internationale Anerkennung wurde durch die Verleihung des renommierten Robert Wenner-Preises der Krebsliga Schweiz (2016) unterstrichen. Im Jahr 2023 erhielt er zudem den angesehenen Prix du Rayonnement Acad\u00e9mique der Soci\u00e9t\u00e9 Acad\u00e9mique Vaudoise.<\/p>\n<p><strong><u>Forschungsgebiet<\/u><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr seine Forschungsarbeit benutzt Prof. Pittet Ans\u00e4tze der systemischen Biologie, mit dem Ziel zu verstehen, wie das Immunsystem den Krebs kontrolliert und wie dieses f\u00fcr die Therapie eingesetzt werden kann. So konnte er aufkl\u00e4ren, wie verschiede Immunzellen, darunter T-Lymphozyten, Makrophagen, Monozyten und Neutrophile, das Tumorwachstum regulieren.<\/p>\n<p>Die gegenw\u00e4rtig verwendeten Krebsimmuntherapien zielen darauf ab, T-Lymphozyten zu stimulieren. In aktiviertem Zustand sind diese Immunzellen in der Lage, Tumorzellen zu beseitigen. Immuntherapien revolutionieren die Behandlung von Krebserkrankungen und sie weisen zunehmend beeindruckende Vorteile f\u00fcr das \u00dcberleben der Patienten auf. Leider sind die aktuellen Behandlungen aber nur den wenigsten Erkrankten von Nutzen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund ist ein wichtiges Ziel des Forschungslabors von Prof. Pittet herauszufinden, ob andere Immunzellen ebenfalls in der Lage sind, die Entwicklung der Krankheit zu beeinflussen, und ob diese f\u00fcr eine neuartige Behandlung benutzt werden k\u00f6nnten. Prof. Pittet interessiert sich insbesondere f\u00fcr myeloische Zellen, zu denen Monozyten, Makrophagen, Neutrophile und dendritische Zellen geh\u00f6ren. Diese sind m\u00f6glicherweise in der Lage, die Tumorentwicklung und die Wirksamkeit von Krebsbehandlungen zu beeinflussen.<\/p>\n<div style=\"width: 1280px;\" class=\"wp-video\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');<\/script><![endif]-->\n<video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-4072-1\" width=\"1280\" height=\"720\" poster=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/01\/Thumbs-4-5-Pittet-e1706196953655.jpg\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/01\/isrec_tandem_2023___mikael_pittet-720p.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/01\/isrec_tandem_2023___mikael_pittet-720p.mp4\">https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/01\/isrec_tandem_2023___mikael_pittet-720p.mp4<\/a><\/video><\/div>\n                    <\/div>\n                <\/div>\n                            <div class=\"accordion-item\">\n                    <div class=\"accordion-header\">\n                        <h3>Lehrstuhl f\u00fcr Hirntumor-Immunologie &#8211; Prof. Denis Migliorini (UNIGE\/AGORA)<\/h3>\n                    <\/div>\n                    <div class=\"accordion-content\">\n                        <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5168 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/Photo-D.-Migliorini-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/Photo-D.-Migliorini-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/Photo-D.-Migliorini-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/Photo-D.-Migliorini-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/Photo-D.-Migliorini-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.isrec.ch\/app\/uploads\/2024\/02\/Photo-D.-Migliorini-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p><strong><u>Prof. <\/u><\/strong><strong><u>Denis Migliorini<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Prof. Migliorini wurde im Januar 2020 zum Assistenzprofessor und Kliniker in der medizinischen Abteilung der Universit\u00e4t Genf ernannt. Seine Spezialgebiete sind Hirntumoren und die Immuntherapie mit T-Lymphozyten. Seine Laboratorien befinden sich im AGORA Krebsforschungszentrum, wo er Arbeiten auf dem Gebiet der <strong>Hirntumorimmunologie<\/strong> leitet.<\/p>\n<p>Im November 2019 wurde Denis Migliorini der renommierte Swiss Bridge Award verliehen, mit dem hochwertige Projekte ausgezeichnet werden, die sich dem Kampf gegen Krebs widmen. Er hat im Jahr 2021 zu den Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Neuro-Onkologie beigetragen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Forschungsgebiet<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Behandlung von Hirntumoren gestaltet sich besonders schwierig. Obwohl das molekulare Profil von hochgradig malignen Gliomen heute detailliert bekannt ist, mangelt es immer noch an wirksamen Therapien.<\/p>\n<p>Die Forschungsgruppe von Prof. Migliorini widmet sich der Entwicklung von effizienten Immuntherapien f\u00fcr die Behandlung von Gliomen und anderen prim\u00e4ren Tumoren im zentralen Nervensystem.<\/p>\n<p>Zu diesem Zweck haben die Wissenschaftler eine Strategie ausgew\u00e4hlt, die die Entwicklung von T-Lymphozyten mit verbesserten, sogenannten chim\u00e4rischen Antigenrezeptoren (CAR) beinhaltet. Bei Hirntumoren ist die Behandlung mit CAR-T-Zellen besonders vielversprechend, da eine wirksame Immuntherapie f\u00fcr Gliome von spezifischen Verbesserungen in den Bereichen Zellverkehr, Best\u00e4ndigkeit und Resistenz gegen immunsuppressive Faktoren abh\u00e4ngt. Dank der Entwicklung von CAR-T-Lymphozyten k\u00f6nnen all diese Modifikationen erzielt werden.<\/p>\n                    <\/div>\n                <\/div>\n                <\/div>\n        \n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der ISREC Stiftung geschaffene Lehrst\u00fchle erm\u00f6glichen es jungen Professoren und Professorinnen, die einer schweizerischen akademischen Institution angeh\u00f6ren, ihre Forschungskarriere in Gang zu bringen. Die Mittel f\u00fcr diese Lehrst\u00fchle stammen aus dem Verm\u00f6gen der Stiftung. 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