Radio-Immuntherapie – Dr. Irma Telarovic (USZ & UZH), Prof. Panagiotis Balermpas (USZ & UZH) und Prof. Martin Pruschy (USZ & UZH)

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Optimierung der Radiotherapie zur Erhaltung der Immunabwehr gegen Krebs

Optimierung von Behandlungen, die eine Strahlentherapie und Immunmodulation verbinden, indem die Lymphknoten gegen strahlenbedingte Schädigungen geschützt werden

In diesem Projekt geht es um die Optimierung von Behandlungen, die eine Strahlentherapie und eine Immuntherapie kombinieren. Bei einer Strahlentherapie werden oft die Lymphknoten in der Umgebung des Tumors bestrahlt, um eventuell vorhandene Krebszellen zu eliminieren. Allerdings spielen diese Lymphknoten auch bei der Aktivierung der an der Immunantwort beteiligten T-Lymphozyten eine wichtige Rolle. Werden sie gleichzeitig mit dem Tumor bestrahlt, kann dies zu einer verminderten Wirksamkeit der Immuntherapie führen.

Die Forschenden möchten verstehen, wie die Strahlentherapie die Funktion der Lymphknoten beeinträchtigt und herausfinden, wie diese Organe besser geschützt werden können. Sie werden unter anderem untersuchen, ob sich mit einer zeitlich versetzten Bestrahlung der Lymphknoten oder einer Anpassung der Dosierung und der Behandlungstermine die Immunantwort erhalten lässt, ohne die Kontrolle über die Erkrankung zu verlieren. Langfristig sollen die Ergebnisse zur Vorbereitung einer klinischen Studie mit Patienten mit Kopf-Hals-Krebs dienen.