Lungenkrebs und Melanom – PD Dr. Grégory Verdeil (UNIL), Prof. Alfred Zippelius (USB) und Prof. Kirsten Mertz (USB)
Verbesserung der Persistenz und Wirksamkeit von zur Krebsbekämpfung eingesetzten Immunzellen
Untersuchung der räumlichen Aktivität von NFAT5 als Faktor für das Versagen des Immunsystems und als Ziel für neuartige Krebsimmuntherapien
In diesem Projekt wird untersucht, warum T-Lymphozyten, deren Aufgabe es ist, Krebszellen anzugreifen, in bestimmten Tumoren ihre Wirksamkeit nach und nach verlieren. Die Forschenden interessieren sich für NFAT5. Dieses Protein ist in den nekrotischen Zonen des Tumors, wo die lokalen Bedingungen eine Erschöpfung der Immunzellen begünstigen könnten, besonders aktiv. Dieser Mechanismus wird in Proben von Melanomen und Lungenkrebs untersucht, um festzustellen, ob die Aktivität von NFAT5 eingesetzt werden kann, um das Ansprechen auf Behandlungen vorherzusagen.
Im Rahmen dieses Projektes wird ausserdem eine Strategie evaluiert, bei der NFAT5 blockiert wird, um die antitumorale Aktivität der T-Lymphozyten wiederherzustellen. Die Forschenden werden diesen Ansatz in präklinischen Modellen, an Patientengewebe sowie im Rahmen von Zelltherapien prüfen. Ziel ist es, die Persistenz und Wirksamkeit der Immunzellen im Kampf gegen Krebserkrankungen zu steigern.