Entschlüsselung der Rolle von TIM 1 exprimierenden B Lymphozyten in der antitumoralen Immunität

Dieses MD-PhD Stipendium wurde im Rahmen des nationalen MD-PhD Stipendienprogramms der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) im Januar 2026 für eine Dauer von drei Jahren vergeben. Fanny Amrein führt ihre Arbeiten im Labor von Prof. Olivier Michielin an der Universität Genf durch.

Das Forschungsprojekt von Dr. Fanny Amrein befasst sich mit der noch wenig verstandenen Rolle bestimmter Zellen des Immunsystems, den sogenannten B-Zellen, bei Hautkrebs vom Typ Melanom.

Obwohl Immuntherapien die Behandlung vieler Patienten revolutioniert haben, spricht ein Teil von ihnen nach wie vor nicht auf diese Therapien an. Ein besseres Verständnis der Gründe dafür ist nach wie vor eine große Herausforderung.

An der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und klinischer Praxis zielt dieses Projekt darauf ab, herauszufinden, wie bestimmte Subpopulationen von B-Zellen mit Tumorzellen und anderen Immunzellen interagieren und wie sie die Reaktion auf bestehende Immuntherapien beeinflussen können.

Durch die Kombination von Versuchsmodellen und der Analyse von Patientendaten könnte diese Forschung den Weg für neue Marker zur Vorhersage des Ansprechens auf Behandlungen oder sogar für neue Therapiestrategien ebnen, von denen Patienten mit Melanomen direkt profitieren würden.

Genetische Anfälligkeit und Wechselwirkungen mit Medikamenten bei platininduziertem Hörverlust bei Kindern (PIHL): ein translationaler Ansatz für eine personalisierte Medizin

Dieses MD-PhD-Stipendium wurde im Rahmen des nationalen MD-PhD Stipendienprogramms der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) im Dezember 2025 für eine Dauer von 2 Jahren vergeben. Lara Chavaz führt ihre Arbeiten im Labor von Prof. Marc Ansari an der Universität Genf durch.

Das Forschungsprojekt von Dr. Lara Chavaz befasst sich mit den langfristigen Nebenwirkungen von Krebstherapien bei Kindern, insbesondere mit Hörschädigungen, die durch bestimmte Chemotherapeutika wie Cisplatin verursacht werden.

Diese Behandlungen sind zwar für die Heilung vieler Krebserkrankungen bei Kindern unerlässlich, können jedoch zu dauerhaften Hörstörungen wie Hörverlust, Tinnitus oder Gleichgewichtsstörungen führen, die die Lebensqualität der Kinder im Erwachsenenalter erheblich beeinträchtigen.

Dieses Projekt zielt darauf ab, besser zu verstehen, warum manche Kinder diese Komplikationen entwickeln, während andere davon verschont bleiben. Durch die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen genetischen Faktoren und den nach der Behandlung beobachteten Nebenwirkungen versucht die Forschung, Profile von Patienten mit erhöhtem Risiko zu identifizieren.

Langfristig könnte diese Arbeit dazu beitragen, Behandlungen besser zu personalisieren, die Nachsorge der Patienten anzupassen und langfristige Folgeschäden zu reduzieren, um die Lebensqualität von Überlebenden von Krebserkrankungen im Kindesalter zu verbessern.