Akute myeloische Leukämie – Prof. Nina Cabezas Wallscheid (ETHZ) und Prof. Petya Apostolova (USB)

Date de publication

Liens

Wie kann verhindert werden, dass leukämische Stammzellen das Immunsystem ausser Gefecht setzen?

Anvisierung des metabolischen Austausches zwischen leukämischen Stammzellen, Makrophagen und T-Lymphozyten zur Verhinderung der Immunevasion bei akuter myeloischer Leukämie

Dieses Projekt befasst sich mit der akuten myeloischen Leukämie, einem aggressiven Blutkrebs, bei dem es oft zu Rezidiven kommt. Diese Rückfälle stehen insbesondere im Zusammenhang mit leukämischen Stammzellen, welche in der Lage sind, Behandlungen zu widerstehen und im Knochenmark zu überleben, wodurch eine immunsuppressive Mikroumgebung entsteht.

Die Forscherinnen möchten verstehen, wie diese Zellen ihre Umgebung verändern, indem sie bestimmte metabolische Moleküle, insbesondere Adenosin und Kreatin, absondern. Diese Substanzen sind in der Lage, die Aktivität der Makrophagen und T-Lymphozyten zu schwächen, was den leukämischen Zellen ermöglicht, dem Immunsystem zu entkommen. Mithilfe eines Maus-Mensch-Knochenmarkmodells soll untersucht werden, ob die Hemmung dieser metabolischen Mechanismen zur Wiederherstellung der Immunabwehr und zur Verbesserung der Wirksamkeit der üblichen Behandlungen führen kann.