Herzliche Gratulation an Prof. Anne Müller und Prof. Fabrice André, die beide in Anerkennung ihres wissenschaftlichen Engagements einen renommierten Preis erhalten.
Anne Müller (Universität Zürich) wurde, zusammen mit Prof. Bart Deplancke (EPFL), der Cloëtta-Preis 2021 verliehen. Die «Prof. Dr. Max Cloëtta» Stiftung ehrt dieses Jahr diese zwei hochkarätigen Forscher für ihre ausserordentlichen wissenschaftlichen Leistungen.
Am von der AACR (American Association for Cancer Research) organisierten Brustkrebssymposium 2021, wird Fabrice André, zusammen mit Prof. Helen M. Piwnica-Worms, der «Outstanding Investigator Award for Breast Cancer Research 2021» verliehen. Dieser Preis würdigt ihre Forschungsarbeiten, die wesentlich zum Verständnis der Mechanismen, die Brustkrebs vorantreiben, sowie zu translationaler Forschung, zu klinischen Studien und zur Zulassung neuer Medikamente beigetragen haben.

Zum Preis von Prof. Müller

Zum Preis von Prof. André (in Englisch)

Ganz herzliche Gratulation an Prof. Mikaël Pittet – Lehrstuhl für Immunonkologie der ISREC Stiftung: Gemäss dem «Web of Science» gehört er im Jahr 2021, und somit das zweite Jahr in Folge, zu den meistzitierten Forschenden.
Diese Anerkennung unterstreicht die Bedeutung seiner hervorragenden Arbeit, in der er sich mit dem Immunsystem befasst, und zu verstehen versucht, wie es Krebs und andere Erkrankungen kontrolliert und wie es zu therapeutischen Zwecken genutzt werden kann.

Link zum « Web of Science »

Am vergangenen 24. November hat die Association Josy Marti – Echec au cancer de la Broye der ISREC Stiftung einen äusserst grosszügigen Check in Höhe von CHF 100’000 überreicht.
Dieser Verein wurde 1991 durch Josy Marti, Inhaberin des Café du Marché in Payerne, gegründet. Inzwischen ist sie leider an Krebs verstorben.
Seit beinahe 25 Jahren darf die ISREC Stiftung dank diesem Verein von der grossartigen und treuen Unterstützung der Broye-Region profitieren.
Dieser Ausdruck des Vertrauens in die Aufgaben der ISREC Stiftung stellt eine kostbare Hilfe dar, die uns erlaubt, unsere Krebsforschungsprojekte weiter zu fördern und voranzutreiben.

Wir gratulieren Prof. Susan M. Gasser, wissenschaftliche Direktorin der ISREC Stiftung, ganz herzlich: Ihr wurde am Dies academicus 2021 der Universität Freiburg den Titel Doktor honoris causa verliehen.
Mit dieser Auszeichnung ehrt die Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät der Universität Freiburg diese Professorin und weltweit führende Epigenetikerin für ihre herausragende Forschungsarbeit und unermüdliche Führung des Friedrich Miescher Instituts für biomedizinische Forschung in Basel. Auch unterstreicht diese Anerkennung ihren beharrlichen Einsatz für die schweizweite Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Für Ihre Forschung wurde sie vielfach und mit wichtigen Preisen ausgezeichnet, zum Beispiel dem Latsis-Preis, dem Otto Naegeli-Preis und dem Prix International de l’INSERM. Auch ist sie eine Pionierin der Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Als ehemalige Präsidentin der Gleichstellungskommission des Schweizerischen Nationalfonds initiierte sie unter anderem das wegweisende Förderinstrument PRIMA, das sich an herausragende Wissenschaftlerinnen richtet und jungen Frauen ermöglicht, Familie und wissenschaftliche Karriere zu vereinbaren.
Die ISREC Stiftung ist sehr stolz darauf, sich auf die wissenschaftlichen Kompetenzen von Prof. Gasser stützen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch an Prof. Mikaël Pittet: Eine seiner Publikationen zählt zu den in den letzten 12 Monaten publizierten Studien, welche von der renommierten Zeitschrift JEM Cancer Immunotherapy 2021 als Referenzartikel auf dem Gebiet der Immuntherapie auserkoren wurden. Diese Publikation zeigt auf, dass die verschiedenen Zustände der tumorinfiltrierenden dendritischen Zellen in soliden menschlichen Krebsarten konserviert sind.

Link zur Fachzeitschrift JEM (auf Englisch)

Link zum Artikel des Prof. Mikaël Pittet (auf Englisch)

Wir gratulieren Prof. Ping-Chih Ho (Inhaber des Lehrstuhls für translationale Onkologie der ISREC Stiftung von 2015 bis 2020) und seiner Kollegin Giusy Di Conza zur Publikation ihrer Forschungsarbeiten in der renommierten Fachzeitschrift Nature Immunology. Ihre Studie zeigt eine Strategie auf, die von Krebszellen angewendet wird, um Immunzellen (tumorzerstörende Makrophagen) in Zellen umzuwandeln, die ihr Wachstum und Überleben unterstützen.

Zur Internetseite der Fachzeitschrift Nature Immunology (auf Englisch)

Prof. Michael Hall ist seit Juni 2016 Mitglied des Wissenschaftlichen Rates der ISREC Stiftung. Ihm wurde für seine herausragende wissenschaftliche Karriere und für sein Engagement für Genf und die Universität dieser Stadt der Prix Mondial Nessim Habif verliehen. Seine Entdeckungen haben unser Verständnis der Zellproliferation grundlegend verändert. Dieser Prozess gilt als Schlüsselereignis in der Krebsentstehung und zahlreichen weiteren Erkrankungen, zum Beispiel metabolischen Störungen und der Alzheimer-Krankheit. Seine Forschungsarbeit hat zur Entdeckung neuartiger und revolutionärer Medikamente geführt. Dass sich die ISREC Stiftung auf die Erfahrung dieses grossartigen Forschers stützen darf, erfüllt sie mit Stolz.

Wir gratulieren Prof. Denis Migliorini (Inhaber des Lehrstuhls für Immunonkologie der ISREC Stiftung) und seinen Mitarbeitern zur Veröffentlichung ihres Artikels in der Fachzeitschrift Human Gene Therapy. Darin wird beschrieben, was es braucht, um das passende gentechnische Werkzeug für CAR-T-Lymphozyten auszuwählen.

Zum Artikel (auf Englisch)

Die Medaille der Universität Genf wurde dieses Jahr Catherine Labouchère, Präsidentin der ISREC Stiftung von 2016 bis Januar 2021, verliehen. Diese wohlverdiente Anerkennung unterstreicht ihren aussergewöhnlichen Beitrag zur Verteidigung des Forschungsstandorts Schweiz, ihre unermüdliche Unterstützung der akademischen Institutionen zwischen Genf und Lausanne und ihr Engagement für den Bau des AGORA Krebsforschungsclusters, der der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft in der Genferseeregion zugutekommt.

Ganz herzlich gratulieren wir Professor Mikaël Pittet, Inhaber des ISREC Lehrstuhls für Immunonkologie: Seine Forschungsarbeiten, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern an der Universität Genf (UNIGE) und dem Massachusetts General Hospital (MGH) durchgeführt, zeigen auf, warum Darmkrebs gegen Immuntherapien resistent ist. Zudem konnten die Forschenden eine neue, potentiell wirksame therapeutische Kombination für die Behandlung dieser Erkrankung vorschlagen. Auch führte die Charakterisierung der Zusammensetzung der Immunzellen in Lebermetastasen des Darmkrebses zur Entdeckung, dass in diesen Tumoren die dendritischen Zellen fehlen. Diese Immunzellen besitzen eine antitumorale Wirkung, die für die Funktionsfähigkeit des Immunsystems unabdingbar ist. Durch eine verstärkte Anwesenheit von dendritischen Zellen in Tumoren könnte die Wirksamkeit von Immuntherapien verbessert werden.

Zur Pressemitteilung (auf Französisch)