Die Medaille der Universität Genf wurde dieses Jahr Catherine Labouchère, Präsidentin der ISREC Stiftung von 2016 bis Januar 2021, verliehen. Diese wohlverdiente Anerkennung unterstreicht ihren aussergewöhnlichen Beitrag zur Verteidigung des Forschungsstandorts Schweiz, ihre unermüdliche Unterstützung der akademischen Institutionen zwischen Genf und Lausanne und ihr Engagement für den Bau des AGORA Krebsforschungsclusters, der der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft in der Genferseeregion zugutekommt.

Ganz herzlich gratulieren wir Professor Mikaël Pittet, Inhaber des ISREC Lehrstuhls für Immunonkologie: Seine Forschungsarbeiten, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern an der Universität Genf (UNIGE) und dem Massachusetts General Hospital (MGH) durchgeführt, zeigen auf, warum Darmkrebs gegen Immuntherapien resistent ist. Zudem konnten die Forschenden eine neue, potentiell wirksame therapeutische Kombination für die Behandlung dieser Erkrankung vorschlagen. Auch führte die Charakterisierung der Zusammensetzung der Immunzellen in Lebermetastasen des Darmkrebses zur Entdeckung, dass in diesen Tumoren die dendritischen Zellen fehlen. Diese Immunzellen besitzen eine antitumorale Wirkung, die für die Funktionsfähigkeit des Immunsystems unabdingbar ist. Durch eine verstärkte Anwesenheit von dendritischen Zellen in Tumoren könnte die Wirksamkeit von Immuntherapien verbessert werden.

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Patient und Labor zusammenführen: Mit diesem Ziel hat die ISREC Stiftung den Krebsforschungscluster AGORA geschaffen. Heute ist sie stolz darauf, dass in diesem Forschungszentrum sieben der weltweit führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Immuntherapie arbeiten.

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Die ISREC Stiftung lanciert einen neuen Aufruf für Forschungsprojekte, die eine Brücke zwischen der Klinik und dem Labor schlagen.

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Es freut uns, den bevorstehenden Workshop zum Thema «Anwendung von Organoiden in der Krebsforschung» ankündigen zu dürfen. Diese Präsenzveranstaltung findet unter Einhaltung der Coronamassnahmen am 24. November 2021 im AGORA – Pôle de recherche sur le cancer in Lausanne statt.

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Herzliche Gratulation an Prof. Elisa Oricchio, die von 2014 bis 2020 einen ISREC-Lehrstuhl für Translationale Onkologie innehatte. Elisa Oricchio befasst sich mit der Rolle von genetischen und epigenetischen Veränderungen in der Krebsentwicklung, mit dem Ziel zu verstehen, wie diese die Antwort auf verschiedene Krebsbehandlungen beeinflussen. Sie hat eine hochkomplexe Methodologie für die Genomik und die Chromatinstrukturanalyse etabliert, die für die gesamte Fakultät von grossem Interesse ist. Nebst ihrem Wert für die Grundlagenforschung, ermöglichen die Untersuchungen von Elisa Oricchio auch die Identifikation potentieller neuer Zielstrukturen, die der Entwicklung von Therapien zugunsten von Krebspatienten und -patientinnen dienen können. Diese renommierte Forscherin ist eine Expertin auf ihrem Gebiet und eine geschätzte Dozentin.
Es erfüllt die ISREC Stiftung mit Stolz, dass sie zum Beginn der Karriere dieser hervorragenden Wissenschaftlerin beitragen konnte.

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Auch dieses Jahr war das von der UNIL und der EPFL organisierte und von der ISREC Stiftung unterstützte SUR-SRP «Summer Research» Programm, das vom 5. Juli bis 27. August stattfand, ein grosser Erfolg. Die Studierenden waren vom AGORA Zentrum begeistert und wir hoffen sehr, dass ihnen diese einmalige Erfahrung neue Wege eröffnen wird.

Die ISREC Stiftung ist stolz darauf, die Arbeit von Prof. Johanna Joyce und ihrem Team zu unterstützen. Diese haben ein umfassendes und integriertes Toolkit entwickelt, mit dem die Immunlandschaft in Hirntumorproben effizienter analysiert werden kann. Diese Ergebnisse wurden in der renommierten Zeitschrift Nature publiziert.

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Herzliche Gratulation an Prof. Denis Migliorini, Inhaber des Lehrstuhls für Immunonkologie der ISREC Stiftung. Zusammen mit Prof. Andrea Alimonti erhält er ein PHRT-Stipendium, mit dem ausserordentliche technologische Entwicklungen unterstützt werden.

Prof. Lana Kandalaft erklärt unter anderem, wie sie zur Krebsforschung gekommen ist, informiert über die Entwicklung von Impfungen gegen Krebs und erzählt, was sie an ihrer Arbeit am meisten begeistert. Ein Teil ihrer Forschung auf dem Gebiet der Krebsimpfstoffe wird von der ISREC Stiftung unterstützt.

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